
Seggauberg ist eine der wichtigsten Tourismusgemeinden im Bezirk. Zentrum der Gemeinde ist das Schloss Seggau.
Es war über Jahrhunderte Residenz der steirischen Bischöfe und noch bis in die 1950er-Jahre verbrachten sie den Sommer hier. Schloss Seggau besitzt eine der schönsten Römersteinsammlungen Österreichs sowie einen der größten und ältesten Weinkeller Europas.
Wir würden uns freuen, Sie als Gäste begrüßen zu dürfen.
Die Geschichte von Seggauberg
Auf dem Höhenrücken im Westen von Leibnitz erstreckt sich die Gemeinde Seggauberg. Ausgrabungen geben einen Hinweis darauf, dass die Hochfläche am Frauenberg bereits in der Jungsteinzeit, Urnenfelder- und La-Téne-Zeit besiedelt war. Auf den strategisch günstigen Seggauberg erbauten die Salzburger Bischöfe im 12.Jhd. eine wehrhafte Burg.
Bei der Gründung des Bistums Seckau erhielt der Bischof einen Teil der Burganlage von den Salzburgern als Geschenk. Drei Schlösser entwickelten sich nebeneinander: die Burg Leibnitz (im Besitz der Salzburger Erzbischöfe), die Burg der Bischöfe von Seckau und das etwas tiefer gelegene Schloss Polheim.
Die ersten beiden Schlösser wurden nach der Gegenreformation durch einen Bogengang miteinander verbunden. An Seckau kam 1595 auch Schloss Polheim, der Sitz der Salzburger Ministerialen. Beim Abbruch des wuchtigen Wehrturmes des Schlosses Seggau (1815-1830) fand man mehr als 100 Gedenksteine aus der Stadt Flavia Solva, die an den Wänden des Arkadenganges eingemauert wurden. Heute ist Schloss Seggau ein modernes Kongresszentrum. Südlich von Seggau liegt der sogenannte Frauenberg, auf dem die Wallfahrtskirche "Maria Himmelfahrt" steht. Vermutlich zerstörten christliche Missionare einen Isis-Noreia-Tempel der Römer, dessen Reste als Ausgrabungen bei dem Tempelmuseum hinter der Kirche heute noch zu sehen sind.